Technologie

Eine lokale KI‑Architektur für nachvollziehbare Arbeit.

Die technische Idee hinter Nova/NQIS kombiniert lokale Dienste, strukturierte Wissensspeicher, API-Grenzen, Rollenlogik, Sicherheitsgates und Evidence-Dateien. Dadurch entsteht eine KI-Umgebung, die nicht nur antwortet, sondern prüfbar betrieben werden kann.

Local-firstEvidence-firstSafety-first

Local‑first

Eigene Infrastruktur, lokale Dienste und reduzierte Datenabflüsse. Cloud-Dienste sind für das auf dieser Seite beschriebene Konzept nicht zwingend erforderlich.

Evidence‑first

Relevante Fortschritte bleiben durch Statusdateien, Checks, Logs, Prüfsummen, Testausgaben und Release-Artefakte nachvollziehbar.

Safety‑first

Keine direkte Shell-Ausführung aus LLM-Antworten, klare STOP_ALL-Grenzen, Rollenmodell und kontrollierte Freigaben.

Systemmodell

Von Wissen zu Antwort zu Freigabe.

NQIS/Nova ist auf kontrollierte Abläufe ausgelegt. Eine Anfrage soll nicht einfach nur Text auslösen. Zuerst werden Kontext, Quellen und Systemzustand betrachtet. Danach entsteht eine Antwort oder ein Plan. Riskante Schritte werden begrenzt, protokolliert und erst nach passenden Freigaben ausführbar.

1Quelle oder lokale Daten aufnehmen
2In Memory, Chunks, Claims und Konzepte strukturieren
3Antwort oder Plan mit Quellenbezug erzeugen
4Risk-Gates und Governance-Regeln anwenden
5Audit-Event und Evidence schreiben
6Bei Bedarf Freigabe oder Rollback-Pfad verlangen
Architekturebenen

Die Plattform besteht aus mehreren klar getrennten Schichten.

Interface

Dashboard, Chat-Oberfläche, Statusseiten und API-Dokumentation. Diese Ebene macht das System bedienbar und beobachtbar.

API & Orchestrierung

Routen, Jobs, Ops-Endpunkte und Übergänge zwischen Anfrage, Verarbeitung und Ergebnis.

Memory & Knowledge

Wissensbasis, Chunks, Quellen, Claims, Suchfunktionen und Prüfungen der Datenform.

Modelle & Router

Lokale LLM-Nutzung, Routing-Entscheidungen, Parameter, Fallback-Ideen und Auswertung der Antwortqualität.

Reflection & Decision

Bewertung von Vollständigkeit, Quellenbezug, Unsicherheit, Risiko und nächstem sinnvollen Schritt.

Safety Layer

STOP_ALL, blockierte Tool-Ausführung, Risikogates, Freigaben und Schutz gegen unkontrollierte Änderungen.

Ops & Evidence

Health, Readiness, Logs, Metriken, Testausgaben, Freeze-Pakete, Prüfsummen und Restore-Proben.

Governance

Rollen, Berechtigungen, Auditierbarkeit, Dokumentation und klare Trennung zwischen stabiler Basis und Entwicklung.

Warum diese Trennung wichtig ist

Viele KI-Demos wirken überzeugend, solange nur ein Chatfenster sichtbar ist. Für ein lokales System reicht das nicht. Eine belastbare Assistenz braucht Wissen, Rechte, Grenzen, Prüfpfade und einen nachvollziehbaren Betriebszustand. Deshalb trennt NQIS zwischen Oberfläche, Wissen, Entscheidung, Ausführung und Audit.

Diese Trennung verhindert nicht jeden Fehler, macht Fehler aber sichtbarer. Sie erleichtert Tests, Rollbacks, Sicherheitsbewertungen und spätere Erweiterungen.

Release- und Prüfgedanke

Neue Funktionen sollen nicht unkontrolliert in den stabilen Stand wandern. Ein Release-Stand wird eingefroren, geprüft, mit Evidence versehen und archiviert. Entwicklungsstände bleiben getrennt, bis sie belastbar genug sind.

Langfristig soll jede Modell- oder Systemänderung gegen eine feste Evaluationsbaseline gemessen werden. Verschlechterungen sollen erkennbar und rückrollbar sein.

Roadmap

Stimmige Entwicklungsrichtung

Heute

Grounded, lokal, prüfbar

Memory, Knowledge, API, Ops, Dashboard, Auth/RBAC‑Grundschutz und Evidence‑Historie.

Nächster Schritt

Code‑ und Agentenprüfung

NQIS bewertet Nova‑Agenten vor Ausführung auf Sicherheit, Qualität und Governance.

Danach

Evaluationsbasierte Verbesserung

Modell‑ und Systemänderungen gegen feste Baselines messen, Verschlechterungen automatisch erkennen und rückrollbar machen.