Produktive Basis
API, Health/Readiness, zwei Dashboard-Varianten, Grounded/Stateful Chat, Auth/RBAC, Memory/Knowledge, Ops und Audit/Evidence bilden den laufenden Kern.
NQIS ist der technische Kern hinter dem Nova-Konzept. Der Stand vom 19. September 2026 beschreibt eine lokale v2.2-RC-Runtime mit FastAPI-API, zwei Dashboard-Varianten, Health-/Ready-Endpunkten, zentraler Auth/RBAC-Steuerung, Grounded und Stateful Chat, Memory/Knowledge, Ops, Audit/Evidence sowie Planning- und Governance-Bausteinen. Zusätzlich ist A3.0 Read-only als isoliert getesteter Kandidat vorbereitet; produktiv aktiviert ist diese Stufe noch nicht.
API, Health/Readiness, zwei Dashboard-Varianten, Grounded/Stateful Chat, Auth/RBAC, Memory/Knowledge, Ops und Audit/Evidence bilden den laufenden Kern.
In einem isolierten Entwicklungszweig wurden granulare Systemfunktionen mit Policy-Grenzen, strukturierten Änderungspaketen, Task-Orchestrierung sowie End-to-End- und Sicherheitstests erprobt. Dieser Zweig ist nicht produktiv angebunden.
28 ausschließlich lesende Capabilities sind mit festen Allowlists, Rollen-/Clientbindung, Schemas, Redaction, Audit und kontrollierter Freischaltung vorbereitet. Die isolierten Sicherheits- und Registry-Tests sind bestanden; produktiv aktiviert sind die Funktionen noch nicht.
Der aktuelle Stand beschreibt eine lokal laufende, geprüfte KI-/Ops-Plattform. Entscheidend ist nicht nur, dass eine Antwort erzeugt wird, sondern wie sie zustande kommt, welche Quellen beteiligt waren, welche Route genutzt wurde, welche Rolle zugreifen darf und welcher Nachweis später verfügbar bleibt.
NQIS ist damit kein einzelner Chatbot, sondern eine Orchestrierungs- und Governance-Schicht für lokale KI-Arbeit. Memory, Knowledge, API, Dashboard, Safety, Evidence, Projektkontext und Release-Prozesse wirken zusammen. Historische Nachweise werden klar vom aktuellen Betriebszustand getrennt.
| Schicht | Aufgabe | Nutzen |
|---|---|---|
| Memory & Knowledge | Quellen, Chunks, Claims, Konzepte und lokale Wissensdaten strukturiert bereitstellen. | Antworten können auf nachvollziehbarem Kontext beruhen. |
| Grounded Chat | Relevante Quellen suchen und Antworten daraus ableiten. | Reduziert Halluzinationen und macht Unsicherheit sichtbarer. |
| Natural Chat Routing | Anfragen zwischen normalem Chat, General Knowledge, lokalen Systemfragen, Rechnerlogik, Ops-Readonly und blockierten Aktionen unterscheiden. | Antworten sollen menschlich nutzbar bleiben, ohne technische Grenzen zu verstecken. |
| Ops & Dashboard | Health, Readiness, Status, Logs, Evidence und Betriebsdaten sichtbar machen. | Betrieb, Diagnose und Wartung bleiben überprüfbar. |
| Projektkontext & Evidence | Projektartefakte, Entscheidungen, Nachweise und offene Arbeitsbereiche strukturiert zugänglich machen. | Langfristige Projektkontinuität wird möglich, ohne alte Snapshots als Live-Status zu verwechseln. |
| Auth/RBAC | Rollen, Berechtigungen und geschützte Bereiche erzwingen. | Nicht jede Rolle darf alles sehen oder verändern. |
| Safety & Governance | Risikogrenzen, Not-Aus-Mechanismen, blockierte Shell-Ausführung und Freigaben definieren. | Automatisierung bleibt kontrolliert und auditierbar. |
| Capabilities & Policy | Funktionen granular registrieren, Eingaben validieren und erlaubte Ziele, Rollen und Clients technisch begrenzen. | Neue Fähigkeiten werden nicht als freie Befehle, sondern als prüfbare Verträge eingeführt. |
| Release & Evidence | Checks, Prüfsummen, Restore-Proben, Berichte und historische Nachweise dokumentieren. | Änderungen werden messbar, vergleichbar und rückrollbar. |
Grounded Chat bedeutet, dass eine Antwort nicht als freier Text aus dem Nichts entstehen soll. Vor der Antwort werden passende Wissens- und Memory-Bausteine gesucht. Nur wenn ausreichender Kontext vorhanden ist, wird daraus eine Antwort erzeugt. Fehlt eine belastbare Grundlage, ist eine vorsichtige Ablehnung besser als eine erfundene Behauptung.
Für allgemeine Wissensfragen wird zusätzlich an einer saubereren General-Knowledge-Route gearbeitet: stabile Grundlagenfragen sollen direkter beantwortet werden, während aktuelle oder unsichere Fakten weiterhin Quellen, Frischeprüfung oder klare Begrenzung benötigen.
Die Rollenlogik trennt lesende, prüfende und verändernde Zugriffe. Ein Dashboard kann Informationen anzeigen, ohne automatisch produktive Aktionen auszulösen. Mutierende Aktionen benötigen stärkere Grenzen, weil sie Systemzustände ändern können.
Das Ziel ist eine Assistenz, die helfen kann, ohne unkontrolliert zu handeln. Direkte Shell- oder Codeausführung aus Modellantworten bleibt blockiert. Für die nächste produktionsnahe Stufe ist ausschließlich A3.0 Read-only ausgewählt; schreibende oder ausführende Fähigkeiten bleiben produktiv gesperrt.
Die aktuelle Entwicklungsstufe konzentriert sich bewusst auf einen klar begrenzten ersten Schritt: Nova soll zunächst fest registrierte System- und Diagnoseinformationen lesen können, ohne Dateien, Dienste, Datenbanken oder Netzwerke zu verändern. Der Kandidat ist vorbereitet und isoliert getestet, aber noch nicht produktiv angebunden.
Feste Capabilities, Schemas und Allowlists begrenzen Dateisystem-, System-, Health-, Git-, Journal- und weitere Diagnosezugriffe. Die Freischaltung soll schrittweise erfolgen und zunächst auf besonders risikoarme Diagnosefunktionen begrenzt bleiben.
Runner, freie Shell, Codeausführung, Dateiänderungen, Git-Mutationen, HTTP-/DB-Schreibzugriffe sowie Prozess- und Serviceaktionen bleiben technisch gesperrt.
Vor einer produktiven Aktivierung folgt eine zusätzliche Sicherheitsprüfung. Anschließend sollen zunächst nur besonders risikoarme System-, Runtime- und Health-Abfragen freigeschaltet werden.