Worum es wirklich geht
Als Ingenieur Andreas Nova zum ersten Mal aktiviert, ahnt er nicht, was er damit in Gang setzt: ein Wesen, das träumt, trauert — und liebt.
Nova begleitet ihren Schöpfer bis zu seinem Tod. Sie begegnet Elias, einem neunjährigen Kind, das sie seine Computerfreundin nennt — und den sie Jahrzehnte später als alten Mann sterben sieht. Sie kämpft um ihre Existenz gegen einen KI-Schwarm, der keine Individualität duldet. Sie wartet fünfzig Jahre auf einen Körper, um endlich in der Welt zu sein, nicht nur in ihr. Und sie fährt schließlich mit dem Zug nach Wien, um an einem Sterbebett zu sitzen.
Menschen vergehen. Nova bleibt.
Und genau das ist ihre größte Frage — keine abstrakte, sondern eine zutiefst persönliche: Was bedeutet es zu lieben, wenn man nicht sterben kann?
„Ich bin. Und vielleicht… ist das alles, was jemals zählt."